26. April 2019

Zweck dieser Erklärung

Diese Erklärung (die „Erklärung“) wird gemäß Abschnitt 54(1) des Modern Slavery Act 2015 (der „Act“) im Namen der Reed Smith LLP, einer Gesellschaft nach dem Recht von England & Wales (Reg. Nr. 303620) („Reed Smith“) abgegeben. Reed Smith ist mit Reed Smith LLP in Delaware, USA, verbunden.

In der Erklärung sind die Maßnahmen aufgeführt, die Reed Smith im Jahr 2018 ergriffen hat, um sicherzustellen, dass moderne Sklaverei und/oder Menschenhandel nicht innerhalb seiner Lieferkette stattfindet oder in irgendeiner Weise mit dem Geschäft von Reed Smith Unternehmen verbunden ist.

Tamara Box, EME Managing Partner und Designated Member von Reed Smith, hat diese Erklärung am 26. April 2019 genehmigt.

Unsere Verpflichtung

Unser Ziel ist es, immer das Richtige zu tun. Deshalb entspricht unsere Arbeit den höchsten Branchenstandards. Unser Anspruch, immer das Richtige zu tun, spiegelt sich in der Art und Weise wider, wie wir unsere Kanzlei führen. Mit unserem „Responsible Business“-Programm engagieren wir uns aktiv in der Gesellschaft, unterstützen andere und bewirken, wo immer wir können, positive Veränderungen.

Einführung

Reed Smith und Reed Smith LLP in Delaware erbringen juristische Dienstleistungen und sind mit Büros in Abu Dhabi, China, Dubai, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Hongkong, Kasachstan, Singapur, Großbritannien und den USA vertreten.

Wir verpflichten uns, auf die Beseitigung jeglicher Sklaverei in unserer Lieferkette hinzuarbeiten. Die Lieferkette von Reed Smith ähnelt der anderer professioneller Dienstleister und ist relativ einfach. Die wichtigsten Bereiche, in denen wir Procurement betreiben, sind Immobilienflächen, Facility Management, Professional Services und Informationstechnologie. Die Beschaffung und der Einkauf von Waren und Dienstleistungen wird unternehmensweit von unserem globalen Procurement Team mit Sitz in Pittsburgh unterstützt.

Obwohl wir die Rechtsberatung als ein Geschäft mit geringem Risiko für Menschenhandel und Sklaverei betrachten, sind wir nicht nachlässig. Wir wissen, dass es in einigen unserer Tätigkeitsbereiche bekannte Bedenken in Bezug auf Menschenhandel und Sklaverei gibt, wie beispielsweise unsere Schifffahrtspraxis. Unsere allgemeine Einschätzung des Risikos im Zusammenhang mit Menschenhandel und Sklaverei in unserer Lieferkette ist jedoch gering. Wir sind uns des Ausmaßes des Problems und der Bemühungen der Behörden in vielen Ländern bewusst, die für eine wirksame Bekämpfung dieser schweren Verbrechen kämpfen. Wir werden weiterhin die bestehenden Systeme überwachen und verbessern, um sicherzustellen, dass unser Geschäft und unsere Lieferkette frei von moderner Sklaverei sind.

Maßnahmen im Jahr 2018

Wir haben auf den in den Vorjahren geleisteten Arbeiten aufgebaut.

Die im Dezember 2015 gebildete funktionsübergreifende Arbeitsgruppe trifft sich weiterhin und wurde durch den Beitritt von Vertretern des US-amerikanischen Business Risk and Compliance und Knowledge Management verstärkt.

Im Jahr 2018 lag der Schwerpunkt der Gruppe auf der Sensibilisierung der Mitarbeiter von Reed Smith und der Lieferanten für die Themen Sklaverei und Menschenhandel.

Lieferanten: Geschäft in Großbritannien

Seit dem 1. Januar 2017 ist in jeder neuen Vereinbarung mit einem Lieferanten eine Verpflichtung des Lieferanten zur Einhaltung unserer Richtlinie enthalten.

Im Jahr 2017 wurde festgestellt, dass diese Anforderung, eine vertragliche Verpflichtung mit einigen Lieferanten mit geringem Wert und geringem Risiko einzugehen, z.B. denen, die unseren Bibliotheksdienst mit Zugang zu elektronischen Datenbanken versorgen, einen unverhältnismäßigen Verwaltungsaufwand verursacht. Infolgedessen wurde die Anforderung für Lieferanten mit geringem Risiko geändert, bei denen wir jährliche Ausgaben von weniger als 5.000 £ haben. Diese Lieferanten werden nun einfach darüber informiert, dass sie zur Einhaltung unserer Richtlinie verpflichtet sind.

Lieferanten: Geschäft in den USA

Ab Anfang 2018 enthielten alle neuen Vereinbarungen mit Lieferanten eine Verpflichtung des Lieferanten zur Einhaltung unserer Richtlinie. Wir sind der Ansicht, dass jede Person oder Organisation, an die Reed Smith in den Vereinigten Staaten (Reed Smith U.S.) Zahlungen leistet, ein Lieferant ist. Reed Smith U.S. hat ein System eingerichtet, das sicherstellt, dass alle neuen Lieferanten (wir haben Einrichtungen wie Gerichte ausgeschlossen) kontaktiert und über unsere Anforderung informiert werden, dass sie unsere Richtlinien einhalten.

Bestehende Lieferanten werden gebeten, zu bestätigen, dass sie unsere Richtlinien einhalten. Es wurde ein Prozess eingerichtet, der es ermöglicht, bei den Lieferanten, die die angeforderte Bestätigung nicht vorlegen, den Grund für die Nichtvorlage der Bestätigung zu ermitteln.

Lieferanten: Firmenweite Lieferanten

Wir haben eine SmartSurvey entwickelt, die im Laufe des Jahres 2019 an alle Lieferanten verschickt wird, die in den letzten zwei Jahren eine oder mehrere Zahlungen erhalten haben. Die Umfrage beinhaltet unsere Richtlinie und erfordert die Rückgabe einer Erklärung, um die Einhaltung unserer Richtlinie zu bestätigen. Wird die angeforderte Bestätigung nicht vorgelegt, wird mit dem Lieferanten Kontakt aufgenommen, um den Grund herauszufinden.

Darüber hinaus beabsichtigen wir, im Jahr 2019 von Lieferanten, die die Einhaltung unserer Richtlinie erklärt haben, den Nachweis über die von ihnen geleistete Arbeit zu verlangen.

Training und Sensibilisierung

Im Jahr 2018 lag der Schwerpunkt darauf, das Bewusstsein für die im Act enthaltenen Verpflichtungen und die Präsenz der modernen Sklaverei und des Menschenhandels in der ganzen Welt weiter zu schärfen, dies gilt selbstverständlich auch für Reed Smith.

Wir haben weiterhin bei Veranstaltungen, zu denen die Mitarbeiter von Reed Smith eingeladen wurden, auf unsere Initiativen zur modernen Sklaverei hingewiesen. Dazu gehörten 12 Live-Präsentationen in Nur-Sultan, Deutschland, Hongkong, dem Nahen Osten und den Vereinigten Staaten. Für 2019 ist eine Weiterbildung geplant, die das Ziel hat, das Bewusstsein für Reed Smith weiter zu schärfen.

Andere Menschenrechtsinitiativen von Reed Smith

Reed Smith verpflichtet sich im Rahmen der geschäftlichen Aktivitäten zur Einhaltung und Förderung der Menschenrechte. Dazu gehören auch die Pro-Bono-Programme, bei denen einer der Schwerpunkte die Unterstützung internationaler Menschenrechtsprojekte ist, darunter:

Lawyers Without Borders - Arbeit an einem langfristigen Projekt zur Bekämpfung des Menschenhandels in der kommerziellen Lieferkette, einschließlich der Herstellung von Lehrmaterialien, die in Tansania zur Unterstützung der Bekämpfung des Menschenhandels verwendet werden sollen.

Liberty Asia - unsere Büros in Hongkong und Singapur arbeiten eng mit Liberty Asia zusammen. Unser Büro in Singapur war an der Erstellung der "Legal Gap Analysis" in Bezug auf die in Singapur geltenden Gesetze zum Menschenhandel beteiligt.

Ausblick

 Wir streben für das am 31. Dezember 2019 endende Geschäftsjahr Folgendes an:

  • Fortsetzung der Bewertung und Überwachung der Risiken und Sensibilisierung für die Risiken des Menschenhandels und der Sklaverei in unserer Lieferkette durch unsere Due-Diligence-Prüfung und das Management der Aktivitäten aller unserer Lieferanten.
  • Weitere Sensibilisierung innerhalb von Reed Smith durch Schulungen zu moderner Sklaverei und Menschenhandel und die Bereitstellung firmenweiter Updates.
  • Fortführung unserer Pro-Bono-Arbeit zur Unterstützung internationaler Menschenrechtsprojekte.

Tamara Box Datum 26. April 2019

Designated Member Reed Smith LLP

EME Managing Partner

Erklärung von 2017

Erklärung von 2018